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Der klügere Patient fragt nach...

 

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Bei der Begutachtung bzw. Gutachtenprüfung gehen wir wie folgt vor:

Sämtliche Gutachten und Gutachtenprüfungen werden nach Aktenlage erstellt, es werden also grundsätzlich keine körperlichen Untersuchungen des geschädigten Patienten oder Unfallopfers durchgeführt. Ihnen bereits vorliegende Untersuchungsergebnisse werden selbstverständlich berücksichtigt, ebenso werden ggf. Empfehlungen ausgesprochen hinsichtlich sinnvoller weiterer Diagnostik im Hinblick auf den Nachweis von Behandlungsfehler- oder Unfallfolgen.

Für eine Begutachtung werden in der Regel 4 bis 6 Wochen benötigt, in sehr eiligen Fällen kann Ihnen das Ergebnis auch innerhalb weniger Tage vorliegen, dies muss jedoch vorab im Einzelfall abgeklärt werden.

Für die Durchführung der Begutachtungen und Gutachtenprüfungen ist eine besonders genaue Sachverhaltsdarstellung des Geschädigten sehr wichtig. Wie war Ihr gesundheitlicher Zustand vor dem schädigenden Ereignis, was ist Ihnen oder weiteren Personen im Hinblick auf den Behandlungsfehler oder den Unfallablauf aufgefallen, welche gesundheitlichen Folgen sind aus Ihrer Sicht infolge der Fehlbehandlung bzw. des Unfalls eingetreten und was haben die danach behandelnden Ärzte festgestellt.

Wichtig sind auch Kopien der Behandlungsunterlagen sowohl der Sie ggf. vor und nach dem schädigenden Ereignis behandelnden Ärzte sowie die Behandlungsunterlagen des fehlbehandelnden Ärztes bzw. Krankenhauses. Sie können diese Unterlagen gerne per Post, aber auch per Email übermitteln. Wichtig: Schicken Sie grundsätzlich KEINE Originale!

Das Honorar für die Begutachtung wird Ihnen vor Auftragserteilung mitgeteilt und ist bei Auftragserteilung zu zahlen. Die Einzahlung erfolgt zu Ihrer Sicherheit auf ein sog. Treuhandkonto, die Weiterleitung an den Gutachter wird erst nach Fertigstellung des Gutachtens vorgenommen.

Bei Fragen zum Ablauf, zur Dauer und zu den Kosten einer Begutachtung können Sie gerne jederzeit Kontakt mit mir aufnehmen. Aus organisatorischen Gründen sollte die Kontaktaufnahme grundsätzlich zunächst schriftlich (per Post oder besser Email) erfolgen, bei Bedarf rufe ich Sie nach der schriftlichen Mitteilung des Sachverhalts und Ihres Anliegens gerne zurück.